Michaeliskirche
Von DerHexer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Der Grundstein für die heutige St. Michaeliskirche wurde im Jahre 1376 gelegt. Sie gehörte zu einem Benediktinerkloster, dass bereits im Jahre 976 in einer Urkunde erwähnt wurde. Diese Urkunde, in der Otto der Große dem Michaeliskloster die Zolleinnahmen aus der Saline zugesteht, ist übrigens das älteste Zeugnis für die Stadt Lüneburg.

Das Benediktinerkloster befand sich vor dem Bau der Kirche an einer anderen Stelle - nicht weit vom heutigen Standort der Kirche entfernt aber zur damaligen Zeit mit einem bedeutenden Unterschied: außerhalb der Stadtmauern Lüneburgs! Das Kloster befand sich auf dem Kalkberg in einer Burg der Billunger, einem Adelsgeschlecht des frühen Mittelalters. Im Jahre 1371 eskalierten die Zwistigkeiten zwischen den Stadt- und Landesherren, in deren Folge die Burg von den Städtern gestürmt und das Kloster niedergebrannt wurde.

Die St. Michaeliskirche war übrigens der Ort eines Verbrechens: im Jahre 1698 wurde eine goldene Tafel aus dem 11. Jahrhundert gestohlen und eingeschmolzen. Es handelte sich um den größten Kirchenraub der Geschichte!

Ort: Lüneburg, Auf dem Michaeliskloster
Entfernung: ca. 9 km
Erreichbarkeit: mit dem Auto oder Bus in ca. 15 Minuten

Internetseiten zur St. Michaeliskirche:

Internetseiten der Kirchengemeinde St. Michaelis Lüneburg
St. Michaeliskirche bei Wikipedia
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